Die Pianistin Claudia Sutter - Solistendiplom mit Auszeichnung bei Hubert Harry, musiktheoretische und kompositorische Studien bei Jacques Wildberger – ist Trägerin des Edwin Fischer-Gedenkpreises und solistisch, vor allem mit komponierten Programmen Ton/Poesie/Biografie zu hören.

Parallel zu ihrer pianistisch-klassischen Tätigkeit setzt sich die Kulturschaffende intensiv mit Sprache auseinander. Sie schreibt Poesie und seit 1999 französische Chansons. Als Sängerin-Pianistin spielt sie diverse Soloprogramme, (Parlez-moi d’amour, BellaDonne, Promenades, Mein blaues Klavier etc.) indem sie die klassische und literarische Welt mit den Chansons kontrapunktiert und so neue Schlaglichter auf und zwischen die Werke wirft. 1999 gründet Claudia Sutter den „Salon Bleu“, wo sie kulturelle Soirées und Premièren veranstaltet und als Catrina Bleu die Künste auf persönliche Weise miteinander verbindet.

Mit Claudia Dora zusammen eröffnet sie 2003 die Schule für körperzentrierte Instrumentaltechnik "skit" für professionelle Streicher und Pianisten in Basel.
Die Geigerin Claudia Dora studierte bei Ulrich Lehmann in Bern (Solistendiplom mit Auszeichnung) und bei Felix Ayo in Rom. Daneben besuchte sie Meisterkurse u.a. bei Yehudi Menuhin und Pina Carmirelli.

Sie war 1994-1998 Mitglied des Aria-Quartetts und ist seit 1990 Mitglied von The Dorian Consort. 1990-1999 war sie Konzertmeisterin des Kammerorchesters Basel. Seither wurde sie als Gastkonzertmeisterin bei diversen Projekten und Konzertreisen eingeladen (Ensemble Vocal et Instrumental de Lausanne, Orchestre de Chambre de Genève, Sinfonietta Lausanne, Les Tempéraments u.a.).

Claudia Dora war 1993 bis 2001 Dozentin für Violine an der Musikhochschule in Biel und bildete sich ab 2001 während 5 Jahren am Institut für Biosynthese in Heiden zur Körpertherapeutin aus. 2003 gründete sie mit der Pianistin Claudia Sutter in Basel die "skit", Schule für körperzentrierte Instrumentaltechnik, an der sie MusikerInnen aus- und weiterbildet. Zurzeit hat Claudia Dora einen Lehrauftrag für Barockgeige an der Haute école de Musique de Genève (Standort Neuchâtel).
Der 1974 in Würzburg geborene Cellist Christoph Dangel begann sein Studium als Hospitant am Konservatorium Würzburg bei Annemarie Speermann. An die Musikhochschule Basel kam er 1994, um zunächst bei Reinhard Latzko, später in der Konzertklasse bei Thomas Demenga zu studieren. Beide Diplome absolvierte er mit Auszeichnung. Ausserdem hatte er die Jahre über Quartettunterricht bei Walter Levin und Hatto Beyerle und nahm an Meisterkursen von William Pleeth, Wolfgang Boettcher und Christophe Coin teil.

Christoph Dangel ist Solocellist im Kammerorchester Basel und auch als Barockcellist tätig. Neben solistischen Auftritten - u.a. mit den Würzburger Philharmonikern, den Jenaer Symphonikern und dem Kammerorchester Basel, gilt sein Hauptaugenmerk der Kammermusik. So ist er musikalischer Leiter des Basler Kammerensemble camerata variabile, seit dem Jahr 2000 Mitglied im Trio Basilea und seit 2001 regelmässiger Teilnehmer des Festivals "Young artists in concert", Davos. Wiederholt ist er auf dem Menuhin-Festival Gstaad aufgetreten, so u.a. als Partner von Joshua Bell oder Bobby McFerrin.